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ATLANTIC ADVENTURE ||| LOGBUCH ||| TAG 187 ||| STATUS: "Caicos Islands"

28.04.2010 10:29

triggernaut atlantic adventure

||| LOGBUCH ||| TAG 187 ||| Caicos Islands |||

"Jipppiiii wir sind auf auf den Turks und den Caicos Inseln angekommen!" Die Überfahrt von Puerto Rico aus velief glatt und war bis auf eine Regenfront die für einen halben Tag den Passatwind gestört hat ganz ok. Erster anlaufpunkt war Grand Turk. Dort haben wir einklariert. Zunächst war das Zollbüro nicht zu finden aber als zufällig ein Truckfahrer ausgestieg und das dritte mal auf eine halb zerfallene Lagerhalle zeigte, gingen wir dann skeptisch hinein. In der Halle war dann aber ein Beamter in lässigem T-Shirt und alles lief wie gewohnt ab.

Wir lagen im Südwesten der Insel und kamen mit dem Besitzer der dortigen Tauchschule ins Gespräch und sind dann gleich mit den Jungs zum Gerätetauchen gefahren. Die Unterwasserwelt ist hier echt unglaublich vielfältig. Bei einem Tauchgang wurden Klaas und ich zeitweise von ein paar Schildkröten begleitet. Die eine Schildkröte schwamm permanent neben uns und schaute uns beide die ganze Zeit an. Dabei ist sie frontal gegen einen Korallenblock geschwommen. Der eigene Panzer war die Rettung für die Schildkröte!

Der Passatwind hat am nächsten Tag dann wieder angezogen. Wir sind mit der Zest hinter Long Cay vor Anker gegangen und hatten mal wieder eine Kitesession mit spiegelglattem Wasser. Die Sonne blitzte nur so über dem Horizont und wir waren dankbar für unsere Wassersportbrillen unseres Sponsors Triggernaut. Zur Abwechslung waren wir mal mit dem 9er Bandit 3 so richtig angepowert, denn meist reicht der Wind nicht aus und wir fliegen nur große Kites.

Am Abend sind wir dann noch von Long Cay 25 Seemeilen nach Cockburn Harbour auf South Caicos gesegelt. Auf dem Weg haben wir den bisher größten Fisch der Reise gefangen. Einen gut über einen Meter langen Mahi Mahi (Karibische Goldmakrele). Der war nicht nur groß sondern der hat auch super lecker geschmeckt. Zudem haben wir jetzt noch ausreichend Fisch in unserem Bordkühlschrank deponiert. Hier in Cockburn Harbour haben wir noch zahlreiche und längst fällige Arbeiten am Schiff erledigt, ausklariert und Diesel gebunkert. Wir freuen uns schon auf Morgen und wollen dann in Richtung Bermuda aufbrechen. Bitte keine Kommentare zum Seemannsgarn, der sich um die Bermuda Triange spinnt."

Die aktuellen Bilder zum TRIGGERNAUT Atlantic Adventure findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 181 ||| Puerto Rico |||

"Zurzeit sind wir in San Juan auf Puerto Rico. Im westlichen Teil derBritischen Jungferninseln war es uns dann doch nach einer Woche zuteuer geworden. Klaas und Ich haben dann, mit der Fähre von West Endaus, einen „Visa Waiver Trip“ zu den U.S. Inseln gemacht, um ein Visumfür die USA zu bekommen. Man muss nämlich über einen kommerziellen Wegin die USA einreisen um ein Visum zu bekommen, wenn man erstmal dasVisum hat darf man dann mit dem Segelboot einreisen. Bei diesem Tripmit der Fähre hatten wir Gelegenheit einen Eindruck vom Massentourismusauf den U.S. Jungferninseln zu bekommen, und uns dann entschieden dieInselkette auszulassen und gleich Richtung Puerto Rico zu segeln. Wirhaben dann nochmal einen Stop auf Culebra eingelegt, die Insel liegt 15Seemeilen östlich von Puerto Rico und gehört zu den spanischenJungferninseln (unter Verwaltung der USA). Culebra hat uns allen sehrgut gefallen. In der Bucht von Almodovar gibt es einen wunderbargeschützten Ankerplatz mit einem erstklassigen Flachwasser-Kitespotgepaart. Klaas und Ich waren wieder mal mit dem 11er und 13er F.OneBandit3 auf dem Wasser. Am Tag zuvor hatten wir uns die Insel Culebritaangeguckt und sind auf den alten verlassenen Leuchtturm geklettert undhaben das leerstehende Haus des Leuchtturmwärters unter die Lupegenommem.

Dann sind wir weiter nach Fajardo auf Puerto Rico gesegelt, wo wirfestgestellt haben dass in den USA ohne Auto gar nichts geht. Daraufhinhaben wir uns für die nächsten Tage ein Auto gemietet und ein wenig dieInsel erkundet. Einen Tag sind wir durch den „El Yungue“ Regenwaldgewandert, um mal ein wenig Abwechslung zu dem ganzen Wasser zubekommen… Der Regenwald hat uns allen sehr gut gefallen und zumAbschluss des Tages gab es noch eine Dusche unter einem Wasserfall.Jetzt sind die Mädels wieder nach Hause geflogen und wir sind wieder zuzweit an Bord. Wir haben hier auf Puerto Rico schon mal für unsereRückreise Richtung Azoren eingekauft und noch fällige Arbeiten amSchiff erledigt.

Auf dem Weg von Fajardo nach San Juan haben wir einen kleinen Stopauf der Cayo Icacos gemacht, eigentlich wollten wir dort Kitesurfen,aber der Wind war dann so böig, dass wir in dem kristallklaren Wasserschnorcheln gegangen sind. Die Unterwasserwelt in denNaturschutzgebieten ist echt atemberaubend. In den nächsten Tagenwollen wir dann weiter Richtung Turks und Caicos Inseln segeln und vondort geht es dann weiter Richtung Heimat."

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||| LOGBUCH ||| TAG 171 ||| Saint Barthélemy |||

"Wir schreiben den 171sten Tag in unser Logbuch. Seit dem letzten Eintrag sind wir von Barbuda nach Saint Barthélemy gesegelt. Um möglichst viel von der Zeit auf Saint Barthélemy zu haben,sind wir die 60 Seemeilen über Nacht gesegelt. Sina und Sarah haben die erste Nacht auf See trotz gutem Wind und Seegang überstanden.

Saint Barthélemy ist schon seit Jahren die Insel des Jetset-Tourismus und dem entsprechend waren auch die Preise in den Cafés und Eisdielen recht hoch. Dafür konnte man die Luxusyachten der Reichen bestaunen. In der Gegenwart von den riesigen Schiffen, die bis zu 115m lang waren, kommt einem eine 50 Feet (15m) Segelyacht, die mit zu den größten in der der Nord und Ostsee zählt, als kleine Nußschale vor. Allein die Beiboote der meisten Yachten waren wahrscheinlich teurer als die “Zest”.

Von Saint Barthélemy segelten wir dann zügig weiter nach St. Martin. Hier lagen wir erst in der Orientalbay. Die Orientalbay ist direkt neben dem Kitespot “Le Galion”. Klaas und ich waren mit dem 13er und11er Bandit auf dem Wasser, hätten aber auch gut jeder eine Größe kleiner vertragen können. Der Spot gehört absolut zu einem meiner Lieblingsspots in der Karibik. Die Bucht hat einen Teil mit spiegelglattem Flachwasser, der perfekt zum Üben von Tricks ist, und im Eingang der Bucht laufen saubere Wellen, die man sich mit ein paar Wellenreitern teilt. Leider brechen die Wellen so, dass man sie downwind abreiten muss, aber in Kombination mit dem Freestylepart ist der Spot einfach super. Unsere Triggernaut Sportbrillen haben uns durch den integrierten Windblock optimal gegen den lästigen Spray geschützt. Was hier auch echt wichtig war. Aber insgesamt hatten wir beide eine Hammer-Session und packten erst wieder zusammen, als es schon dunkel war. St. Martin hat uns auch sonst ganz gut gefallen, im Gegensatz zu Saint Barthélemy konnten wir hier für 5 US$ pro Person Essen gehen.

Über Nacht sind wir die 80 Seemeilen zu den Britischen Jungferninseln nach Virgin Gorda gesegelt. Hier in den Jungferninseln sind unglaublich viele Segler und Chatercrews unterwegs. Im Gorda Sound lagen sicherlich 150 Yachten, aber sobald wir um die nächste Ecke gefahren sind, haben wir auch wieder Buchten entdeckt, die wir ganz für uns alleine hatten. Von dort sind ging es dann weiter nach Jost vanDyke. Jost van Dyke ist eine der kleineren Inseln der B.V.I. Hier leben nur 100 Menschen und im Osten der Insel gibt es zwischen kleinen, vorgelagerten Inseln unzählige Spots zum Wellenreiten. Als wir auf Jostvan Dyke ankamen waren gerade 14kn SE-Wind. Ich hab mir den 11er F-One Bandit 3 und das Naish 6er Fish geschnappt und gerade, als ich die erste Welle bei super sideoff Wind geschlitzt hatte, ist der Wind dann schlagartig eingeschlafen und ich habe es dann gerade so geschafft, den Kite nicht in die Felsen zu droppen. Zum Glück war Klaas mit dem Dinghy da und hat den Kite schnell aus dem Wasser geborgen. Bei der Aktion habe ich dann leider meine Wassersportbrille verloren. Da muss unser Sponsor Triggernaut also nochmal ran und für Nachschub sorgen.
Heute war leider wieder kein Wind, dafür waren Klaas und ich Wellenreiten. Die Bedingungen waren echt gut und wir haben beide richtig ordentliche Wellen erwischt, nur die Korallenriffe haben uns ein wenig Angst gemacht."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 164 ||| Wale vor Barbuda |||

Abschied von Axel stand an aber dafür sollten Sina und Sarah an Bord begrüßt werden. Wir ein letztes Mal alle zusammen auf Antigua in English Harbour feiern gegangen. Wir haben einige Rum-Kokosnüssen an Bordgeholt und sind schließlich in einer Bar voll junger Leute und mit ausgezeichneter Live-Band gelandet. Am nächsten Morgen sind wir eine Bucht weiter gesegelt. Der Wind hat leider nicht mehr für eine Abschieds-Kitesession gereicht und wir waren stattdessen schwimmen und am Strand. Die Sonne schien erbärmlich und ohne Sonnenbrille konnte man hier die Hand nicht vor Augen sehen. Wir sind jeden Tag etwas weiter gesegelt und habentraumhafte Plätze gesehen. Sehr angetan waren wir alle von unseremAnkerplatz vor Green Island und besonders die gerade erst ausDeutschland angereisten Damen waren von den weißen Palmenstränden undtürkisblauen Wasser jedes Mal aufs Neue völlig begeistert.

Am Sonntag haben Klaas, Jan und Marco vier Langusten gefangen – Marcos Abschiedsessen. Er ging am Montag wieder von Bord. Wegen knappen Vorräten mussten wir unbedingt einen Hafen mit Stadt anlaufen und so sind wir zur Hauptstadt St. Johns gesegelt, wo gerade drei riesen Luxusliner vor Anker lagen. Nach den einsamen Stränden war die Stadt nur heiß und anstrengend und wir haben uns alle gefreut, als es auf unserer vertrauen Yacht weiter nach Barbuda ging. Dort haben wir zwei Tage vor einem Postkarten-Panorama südöstlich der Insel geankert. Hier haben wir für unsere Sponsor Triggernaut ein paar herrliche Fotos mit den Sportbrillen gemacht. Der Ankerplatz lag inmitten unzähliger Riffe, die Einfahrt zum Ankerplatzwar deshalb schwierig, aber wir haben atemberaubende Eindrücke beimSchnorcheln. Zusätzlich konnten wir an einem Abend gleich sechsGlasaugenbarsche harpunieren und hatten ein fantastisches Abendbrot. Das Wasser war glasklar, wodurch wir zwei stattliche Rochen und einenriesigen Barracuda beobachten konnten, der bestimmt so war wie Sina undunter der Zest schwamm. Freitag gab es dann Wind und wir konnten mitdem 8er und 9er F.One Bandit3 aufs Wasser.

Während der Fahrt auf die Westseite der Insel haben wir einen Wal mitseinem Kalb beobachtet und sind nur wenige Meter neben ihnen langgesegelt, Wahnsinn! Uns hat der nächste einsame Strand erwartet unddank anhaltendem Wind gings wieder aufs Wasser, diesmal mit dem 11erF.One Bandit. Wir liegen jetzt vor einer riesen Lagune vor Codrington,der Strand hier entspricht wieder voll und ganz dem Karibik-Traum!Heute Nacht wollen wir weiter nach Saint Barthélemy, zu den Reichen undSchönen, denn die Insel ist eine sehr exklusive Adresse und einHang-Out der Modebranche."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 155 ||| Martinique |||

"Auf geht es in Richtung Martinique... wir sind in See gestochen, nachdem wir auf den Grenadines einfach nicht mehr Kiten konnten. Die Segelroute wählten wir im Lee von St. Vincent und St. Lucia was uns eine sehr anstrengende undanstregende Segelnacht bescherte. Hinter den Insel lagen wir in einerleierenden Flaute, die wir ohne Motor auch nicht abkürzen konnten. Dagegen bließ der Wind zwischen den Inseln wieder so stark, dass wir im dritten Reff im Groß und kleiner Genua segelten und ohne unsere Sportbrillen tränende Augen bekamen.

Schließlich angekommen: In Martinique bekamen wir unsere Ersatzteilefür den Motor der „Zest“ und fanden auch seit langen wieder einenSupermarkt mit anständigen Preisen und unabgelaufenen Konserven. Undvor allem auch Fleisch, das sich als wertvoller Energiespender beidieser Reise heraus gestellt hat. In Martinique, ein Département d’outre-mer undsomit ein Arrondissement Frankreichs, gab sogar Bier aus Deutschland,für 36 Cent die Dose! Auf Martinique gefiel es uns richtig gut. Wirerkundeten die Luvseite der Insel, die mehr Möglichkeiten zumKitesurfen bietet. Wir fanden eine schroffe Fels- und Rifflandschaftmit vielen einsamen Buchten und wenig Tourismus. Wir gingen hinter derInsel Madame de la Rose vor Anker. Der Kitespot ist wohl am besten miteinem Schiff zu erreichen und hat hinter einem Riff eine perfekteFlachwasserpiste. Wir waren mit dem 11er und dem 13er Banditauf dem Wasser und hatten eine richtig gute Session. Das Schlauchbootdient dabei als Fotoplattform und als Rettungsmittel, falls Problemeauftreten sollten.

Nach einem guten Kitetag liessen wir den 13er Bandit in die Luft undtesteten so mal mit der Yacht die Skysails-Eigenschaften des 13erBandits. Wir gingen an die Aktion sehr gemächlich ran, so dass unserBootsspeed bei 3 Knoten lag. Wir hatten keine starre Verbindungzwischen Schiff und Kite, da ein festgeknoteter, loopender Kite sichsehr schnell selbst zerstören kann. Insgesamt war die Aktion vielweniger aufwändig als gedacht und der Kite verhielt sich in diesemSetup sehr angenehm.
Da der Wind in der letzten Woche nur sehr unregelmäßig war, kamen wirleider kein weiteres Mal mit Kites auf’s Wasser. Dafür waren wirtäglich mehrere Stunden schnorcheln. Martinique und die Iles des Saintssind extrem gute Tauchreviere. Das Unterwasserleben und dieUnterwasserlandschaften sind sehr abwechslungsreich. Wir versuchten unswieder mit Harpunieren selbst zu versorgen, bisher blieben die großenErfolge aber aus. Trotzdem haben wir ab und an ein paar Langusten undmittelgrosse Fische erwischt, die wir essen konnten.

Wer sich am Tage noch nicht ganz verausgabt hat sollte unbedingt malnachts ins Wasser springen. Wir haben uns hier zwei Tauchlampen gekauftund sind absolut begeistert davon, nachts zu schnorcheln. Jan und Axelentdeckten bei einer so einer Nachtaktion einen wahren „Höllenhund“,wie sie das Tier anschließend tauften: Eine stattliche Langustein der Grösse eines ausgewachsenen Schäferhunds, mit rotreflektierenden Augen und die sich ihrer Überlegenheit absolut bewusstwar und jegliche Scheu vor den Tauchern abgelegt hat. Wenn man mal dieLampe komplett ausschaltet, dann sieht man das Wasser um einen herumfluoreszieren. Eine echte Zauberlandschaft. Schwer zu beschreiben, mussman selbst sehen.

Wir sind gestern in Antigua angekommen und Axelverlässt das Schiff leider heute wieder und fliegt zurück nach Hamburg.Dafür besuchen uns bald Sarah und Sina wieder hier an Board."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 145 ||| Antillen |||

"Vor einer Woche kam Marco in Saint Vincent an Bord, seit dem sind wirhier zu viert. Eigentlich war unser Plan, zu den kleinen Antillenweiter im Norden zu segeln. Da die Windvorhersage aber schlecht für dienördlichen Inseln aussah, sind wir dann wieder Richtung Grenadinengesegelt. Von einer französischen Kite&Sail Crew hatten wir denTipp bekommen, dass es auf der Südseite von Union Island einen Kitespot(Ashton) mit super Flachwasser gibt. Dort haben wir dann auch dienächsten Tage verbracht. Der Kitespot befindet sich hinter einerLandzunge die von Ashton Harbour zur Frigate Island reicht. DieLandzunge wurde vor einigen Jahren aufgeschüttet, um eine SportbootMarina zu bauen, das Projekt wurde aber eingestellt und das Ambienteerinnert eher an einen Schrottplatz als an Karibikinsel. Dafür findetman aber immer eine Stelle an der der Wind offshore kommt und dasWasser dann spiegeglatt ist, ausserdem haben wir einen gekentertenKatamaran entdeckt, der einen ganz passablen Slider lieferte.

Wir sind jeden Morgen mit dem Sonnenaufgang aufgestanden, haben schnellein wenig Cornflakes gegessen und waren dann so lange Kiteboarden bisuns die Arme weh taten. Zum Sonnenuntergang sind wir meistens einzweites Mal rausgegangen. Die Karibik hat sich die letzte Woche alsLeichtwind-Revier präsentiert, am meisten sind wir mit dem 13er und11er Bandit III unterwegs.Auf dem Weg Richtung Union Island ist uns leider beim Einlaufen in dieBucht unser Motor kaputt gegangen, seit dem sind wir nur noch mitWindkraft unterwegs. Das heisst für uns erstmal, dass wir Strom sparenmüssen, da wir keinen zusätzlichen Generator an Bord haben und nur mitder Energie von unseren Sollarzelen auskommen müssen. Ausserdem ist dasNavigieren zu den Ankerplätzen zwischen Korallenriffen hindurch einspannendes Unterfangen.
Inzwischen sind wir wieder Richtung Norden unterwegs, zur Zeit sind wirauf Canouan, hier wollen wir heute Nachmittag in der Lagune auf derOstseite der Insel kiten gehen.
Unser nächstes Ziel ist vorerst Martinique, da wir dorthin dieErsatzteile für unseren Motor liefern lassen. In 10 Tagen wollen wirschon auf Antigua sein, also bleibt uns nicht mehr viel Zeit für dieanderen Antillen."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 138 ||| Mayreau |||

"Wir haben die letzten Tage in Mayreau verbracht. Der Kitespot hier war für uns alle drei der bisher Beste in der Karibik! Auf derLuv-Seite der Insel gibt es kleine Wellen die sauber über ein flaches Riff laufen und auf der Lee-Seite gibt es Flachwasser vom Feinsten! Es war ein wenig schwierig Tricks mit links vorne zu machen, da der Platz zwischen den ganzen Charter-Katamaranen etwas eng war. Wir haben fast einen kompletten Nachmittag gefilmt und haben uns mit dem 11er F-OneBandit3 und 134cm F-One Acid abgewechselt.

Wir sind jetzt inzwischen, mit einem Zwischenstop in Bequia, auf St.Vincent angekommen. Hier ist heute Marco an Bord gekommen und wir habenauch gleich eine kleine Kitesession vor Young Island eingelegt. In dennächsten Tagen wollen wir weiter nach St. Lucia segeln."

Das Video findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 135 ||| Tobago Cays |||

"Wir haben wieder Besuch! Axel ist auf Barbados zu uns gestoßen undwir sind unmittelbar in See gestochen. Barbados hatte sich die letzteWoche nochmal von seiner schönen Seite gezeigt. Vor allem dieNordostküste mit seinem dicken Swell, den langen Sandstränden und demUrwald im Hintergrund hat es uns angetan. Aber als Axel dann da warhaben wir neue Plätze entdecken. Deshalb darf er jetzt erzählen:

Nach meinen vier Stunden auf Barbados, drei davon auf den Buswartend bzw. im Bus stehend, war ich auch gerne bereit, mit zweiSeglern neue Ufer zu entdecken, und so haben wir uns noch am gleichenAbend auf den Weg zu Union Island gemacht, eine der vielenparadiesischen Inseln von den Grenadines. Ich habe Klaas seinerNachtwache abgelöst, und sofort die Sternschnuppen unter Wasserbewundert – fluoreszierendes Plankton rund um die Zest. Klaas hat essich derweil in seiner Koje gemütlich gemacht und wurde kurz darauf voneinem Schwall Wasser geweckt, das durch die Luke kam… ups. Dafür hat erein paar Stunden später den dicksten Fisch der gesamten Reise an Landgezogen, einen 80cm langen Cero!

20 Studen später sind wir in Clifton angekommen, durch ein Atollreingesegelt und haben kurz vor der Happy Island geankert. Die Insel„Happy Island“ macht ihrem Namen alle Ehre und wir haben dort ein Biergezischt, ein leckeren Cocktail getrunken, und ein geniales Rezept fürunseren Cero erhalten: In Weißwein mit Knoblauch angebruzelt war derFisch eine echte Delikatesse.

Am nächsten Tag sind wir Richtung Tobago Cays aufgebrochen, einInsel-Archipel, wo riesige Schildkröten in türkisblauem Wasser bei 30mSicht chillen. Wir sind aber stattdessen lieber in selbigen GewässernKiten gegangen und haben in Badewannenwasser feinste Action in die Luftgezaubert, und einen Hindernis-Parcours aus Segelyachten bezwungen(meistens – ahem).

Schnorcheln waren wir natürlich auch, eine 10m Riffkante ludförmlich dazu ein. Das haben wir dann auch gleich nochmal nachtswiederholt, leider sind uns aber, als wir an der Riffkante angekommensind, die Batterien der Taschenlampe ausgegangen. Weder dersichelförmige Mond noch das fluoreszierende Plankton konnte dann diegefühlte Sicherheit des Lichtkegels ersetzen und wir sind wieder rausaus dem Wasser.
Am nächsten Tag sind wir Jack Sparrow auf seine Insel gefolgt (PetitTabac). Das 20cm tiefe Riff war nicht der optimale Kitegrund, aberdazwischen hat man ein paar türkise Flecken und eine nette Kickerwellefür Tricks gefunden. Auf der Insel haben wir uns dann Kokosnüsse vonden Palmen geholt und mit Korallen aufgehauen.

Auf der Suche nach neuen Kitespots haben wir dann Mayreauentdeckt, eine der größten Inseln hier. Die Insel hat eine Ankerlagune auf der windabgewandten Seite und den wohl bisher besten Kitespot 10m durch die Palmen auf der anderen Seite. Wir sind aber auf die Ideegekommen, auch in der Ankerlagune eine Kitesession einzulegen. Auf den in der ersten Reihe ankernden Katamaranen fanden sich schon bald die ganzen Crews ein und haben entweder aufgepasst, dass unsere Kites nicht in den Masten hängen bleiben, oder auch einfach das Spektakel genossen, denn Kite&Sail-Crews gibt es hier gar nicht so wenige. Die Bedingungen kamen direkt aus dem Labor, ein Fels hat den Wind noch etwas beschleunigt und der Sonnenuntergang hat dem ganzen noch einen drauf gesetzt."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 128 ||| Silver Sands Barbados |||

"Nach den zwei Wochen auf dem Atlantik ist Barbados eine ganz schöne Reizüberflutung. Das Einklarieren hier auf der Insel ist relativ aufwändig, da man das Health-Office, Customs und Immigration Office abklappern muss, um drei Mal den gleichen Papierkram zu erledigen.

Gleich am zweiten Tag sind wir nach Silver Sands zum “deActionBeach” gefahren. Von Bridgetown aus lässt sich der Kitespot relativeinfach mit dem Minibus erreichen. Die Minibusse sind sehr günstig und man bekommt auch irgendwie sein Kitegepäck mit. Man muss es nur schaffen, alles auf seinem Schoß zu stapeln, da die Busse bis zum letzten Platz plus vier weitere besetzt werden.
Der “deAction Beach” ist der Homespot von Action Man Brian Talma, der hier sein Surfstation hat. Der Spot besteht aus einer großen Lagune, die durch ein vorgelagertes Riff geschützt ist. Auf dem Riff brechen saubere Wellen, die beim Surfen sehr gut zu kontrollieren sind. Für den Spray haben wir wieder unsere Triggernaut sportbrillen genutzt. Nützlich war auch die Saftey Leash für die Brille, da wir doch diverse Male gut gespült wurden und nicht schon wieder unsere Kitebrille verlieren wollten. In der Lagune muss man sich ein ruhigeren Platz ohne all zuviel Verkehr suchen, aber dann kann man auch hier gute Freestylesessions haben. Wir haben hier zwei richtig coole Kitetage verbracht bei denen wir uns vollverausgabt haben.

Leider hatten wir in den letzten Woche nur zwei Tage, an denen wir ausreichend Wind hatten. Aber Barbados bietet noch vieles mehr: In der Bucht in welcher wir ankern, wurden für speziell für Taucher vier Schiffe versenkt. Wir haben die Wracks beim Schnorcheln erkundet. DieSchiffe liegen zwischen 2m und 20m Wassertiefe. Der Fischreichtum hierist enorm, besonders im Inneren der Wracks findet man vieleinteressante Meeresbewohner und wir haben auch sogar haufenweise

Barbados bekommt ziemlich viel Swell ab und hat ein paar richtiggute Wellenreitspots, einer davon ist bei uns direkt um die Ecke. Bevorwir den Spot gefunden hatten, haben wir versucht hier in der Ecke derCharlisle Bay zu surfen. Die Wellen waren aber nicht kraftvoll genug.Da wir mit dem Dingi (Beiboot) dort waren, sind wir dann kurzerhand mitdem Dingi surfen gegangen. Die ganze Aktion hat hat echt Spaß gebracht. Da unser Dingi von alleine nicht ins Gleiten kommt, braucht man dieWelle und wenn man erstmal auf der Welle ist, dann kommt man auch soleicht nicht wieder runter! Mein Gemütszustand wechselte permanentzwischen totaler Begeisterung und Panik."

Hier noch ein paar Infos zu der Segelyacht “Zest”

Modell: Beneteau First 345
Baujahr: 1986
Länge: 10,55m
Breite: 3,5m
Tiefgang: 1,9m
Verdrängung: 6,4t
(Zuletzt am Kran gemessen)
Segelfläche: 64qm am Wind

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 121 ||| Barbados |||

"Wir sind da! Nach genau 14 Tagen sind wir beide guter Stimmung in Barbados angekommen. Wir hatten auf der Überfahrt ziemlich leichten,aber konstanten Passatwind. Nur an einem Nachmittag hatten wir Flaute. Im Durchschnitt hatten wir ca. einen halben Knoten Mitstrom. Die Hitzehat uns ab und zu etwas zugesetzt, vor allem an den windärmeren Tagen konnten wir es nur im Schatten aushalten und mit unseren Triggernaut SOnnenbrillen bewaffnet überstehen. Unterdeck hatten wir tagsüber Temperaturen von 32°C. Aber man gewöhnt sich auch daran.

Wir kamen beide schnell in einen Bordalltag, die Tage liefeneigentlich immer nach dem gleichen Muster ab. Wenn wir beide wachwaren, meist so zwei Stunden nach Sonnenaufgang, wurde erst einmalausgiebig gefrühstückt. Den Nachmittag über wurde viel gelesen, ab undzu sind wir baden gegangen und haben ein wenig Sport gemacht. Wirtrauten uns nicht ohne Seil ins Wasser zu gehen, da man in der Dünungschnell jemand aus den Augen verlieren kann. Dazu gibt es ja auch nochdie Geschichten über die freischwimmenden Haie… Das Mittagessen fielwegen Hitze aus und abends wurde dann gut gekocht. Essen hatten wirreichlich dabei, da wir ordentlich Reserven mitgenommen haben. Auch ausden haltbaren Lebensmitteln ließen sich Festmahle zubereiten. ZumBeispiel Entenkeulen mit Sauerkraut und Bratkartoffeln.

Mit der untergehenden Sonne gab es dann einen Sundowner und dannhaben wir häufig einen Film geguckt. Die Nachtwache haben wir in zweiWachen a 4,5 Stunden aufgeteilt. Dank AIS sah man alle Schiffe schonsehr früh auf den Computer, manchmal auch nur dort. Obwohl der Atlantikziemlich groß ist und wir nicht mit vielen Schiffen gerechnet haben,trafen wir in der ersten Woche auf drei Schiffe, die uns in unter einerSeemeile Abstand passierten haben. Wir nahmen eigentlich immerFunkkontakt auf und bekamen dann eine Wettervorhersage. Sonst wurdenuns alle zwei Tage Wetterinformationen per Textnachricht über dasSatellitentelefon zugeschickt. Danke an unseren Wetterrouter.

Probleme an Board gab es eigentlich kaum. Nur einmal hatten wir zumAufstehen ein wenig Stress. Der Wind hatte über Nacht nachgelassen undwir wollten den Spinnaker setzen. Als wir ihn dann hochzogen, wickelteer sich sofort um die aufgerollte Genua und wollte sich auch nicht mehrdavon lösen. Zum Glück war der Wind nicht zu stark, sodass wir uns mitdem Fall am Vorsegel hochziehen konnten und dann den Spi wiederentüdeln konnten. Jeder der mal auf den Mast bei einem schwankendenBoot geklettert ist, weiß was das für eine scheiß Arbeit ist. In derletzten Nacht hatten wir etwas mehr Wind und haben dann nochmal unserenSpibaum zersegelt. Er ist in der Hälfte abgeknickt und eingerissen,macht aber komischerweise immer noch seinen Dienst.

Die fliegenden Fische waren auch so eine Sache, sie sind am Tagschön anzusehen und mit eine der wenigen Tiere die man hier auf demOzean andauernd sieht. Nur nachts sind sie leider ziemlich blind,sodass wir jeden morgen die verendeten Fische vom Deck sammeln mussten.Einer hat es sogar durch den Niedergang bis vor den Kocher geschafft.Die Fenster haben wir dann nachts mit gemischten Gefühlen offen gehabt,ich kann mir schöneres vorstellen, als von einem fliegenden Fischgeweckt zu."

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||| LOGBUCH ||| TAG 105 ||| Kap Verden |||

"Von Sal sind wir in einem Tagestörn die 25 Seemeilen nach Boavistagesegelt. Wir lagen erst im Hafen von Sal Rei vor Anker, haben dannaber nach einem kurzen Rundgang endlich vom aus Hafen einen perfektenKitestrand entdeckt.

Der Strand liegt in Nord-Süd Richtung, sodass der Passat hier genauablandig bläst. Die Insel “Ilheu de Sal Rei” sortiert den NW-Swell,sodass kleine Kickerwellen in die Bucht laufen. Ablandiger Wind plusdie klar laufende Welle hat super Kitebedingungen geschaffen und wirhaben eigentlich zwei Tage lang nur noch Flat 3s gübt. Mit unseremDingi waren wir auch immer auf der sicheren Seite und wir konnten soauf die, von der Kitestation angebotene, Rescue verzichten.

Die Strände von Boavista sind im Vergleich zu Sal noch ziemlichleer, dafür ist Boavista aber auch teurer als Sal. Gerade die Preisefür Lebensmittel sind weit über dem europäischen Niveau. Da wir unsere Vorräte von den Kanaren nicht ganz aufbrauchen wollten, sind wir jetzt weiter nach Mindelo auf Sao Vincente gesegelt. Das erste Mal seit dreiMonaten sind wir wieder Richtung Norden gesegelt. Mindelo ist diezweitgrößte Stadt der Kapverden und hier konnten wir gut Vorräteeinkaufen, Wasser tanken und letzte Vorbereitungen für dieAtlantiküberquerung erledigen.

Heute Nachmittag soll es dann endlich losgehen. Wir denken, dass wirca. zwei bis drei Wochen bis Barbados brauchen werden. Der Passat weht zur Zeit konstant und wir hoffen eine entspannte Überfahrt zu haben."

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||| LOGBUCH ||| TAG 100 ||| Kap Verden |||

"Unsere bisher längste Atlantikpassage hat die Zest gut gemeistertund wir sind nach 5 Tagen auf der Insel Sal (Kapverdische Insel)angekommen. Während der Überfahrt blies der Passat konstant und wirkonnten die gesamte Zeit mit achterlichen Winden segeln. In den erstenzwei Tagen mussten wir uns an das ständige Rollen des Schiffesgewöhnen. Die alltäglichen Arbeiten, wie Abwaschen oder Kochen, sind amAnfang nicht ganz einfach. Nach drei Tagen hatten wir dann alle unserenRhythmus gefunden und das Segeln wurde immer entspannter. Wir wurdenimmer mal wieder von Delphinen begleitet und konnten fliegende Fischebeobachten, die von der Zest aufgeschreckt das Weite suchten.

Am letzten Tag mussten wir noch einmal richtig Gas geben, um vorSonnenuntergang den Ankerplatz auf Sal zu erreichen. Wir versuchten unsmit dem Spinnaker bei 25 Knoten Wind und konnten Mark, unseremaustralischen Freund, nochmal sportliches Segeln präsentieren.Zwischendurch ist noch eine angescheuerte Spischot gerissen, aberdennoch haben wir es dann auch tatsächlich geschafft 30 Minuten vorSonnenuntergang den Anker fallen zu lassen.

In Sal lagen wir die ersten Tage im „Hafen“ von Palmeira. Palmeiraist ein kleines Fischerdorf im Nordwesten der Insel. Er wird nurgelegentlich von Touristen besucht. Die meisten Menschen hier sind armaber auch freundlich. Da alles importiert werden muss, sindLebensmittel hier sehr teuer, nur Fisch und Reis sind erschwinglich.Wir haben zum Glück auf den Kanaren ordentlich eingekauft.

Am Tag nach der Ankunft haben wir einen Fahrer gefunden, der uns für 30 Euro den Tag über die Insel zeigte. Wir hatten von unserem Sponsor Triggernaut noch ein paar Sonnenbrillen für Promotionzwecke. Sein Gesicht ziert jetzt eine dieser Sonnenbrillen, denn der Fahrer hat es sich echt verdient. Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt und so waren wir 30 Minuten später am Kitebeach.Dieser Spot im Südosten der Insel hat bei Passatwind schräg auflandigenWind und wird von einem Riff so abgeschirmt, dass man draußen 1-1,5Meter Wellen hat, in denen man ein paar Turns ziehen kann. Innerhalbdes Riffs findet man meist gute Freestyle-Bedingungen mit kleinenKickerwellen vor. Wir haben die zwei Tage an diesem Spot echt genossen.Als wir wieder in Palmeira ankamen, waren unsere Ruder aus demSchlauchboot verschwunden und wir mussten sie wieder zurück kaufen…Naja man lernt aus seinen Fehlern.

Wir sind dann weiter in den Süden der Insel gesegelt. Genauer gesagtin die Bucht von Santa Maria. Der Ort ist ein reiner Touristenort. Inder Bucht von Santa Maria lagen wir sehr unruhig vor Anker, dafürkonnten wir mit dem Schlauchboot direkt zum Spot fahren. Vor allem derkraftvolle Shorbreak im Westen der Bucht hat Spaß gebracht, auch wennman nicht mehr als einen Turn in der Welle fahren konnte.

Mark ist gestern nach Hause geflogen und Jan und ich (Klaas) segeln weiter nach Boavista."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 93 ||| Zu den Kapverden |||

"Es geht endlich weiter. Nach fast 1 Monat auf den Kanaren heißt es heute Abend Leinen los und Kurs Richtung Kapverden.Wir hoffen dass wir die 800 Seemeilen in 5-6 Tagen schaffen und Endeder Woche in einem der windsichersten Kiterevieren der Welt ankommen.Gestern wurde dann noch Mal groß eingekauft. Wir haben jetzt Essen undWasser für 50 Tage auf der Yacht und sind um 750 Euro ärmer. DieKassier und Packer haben große Augen gemacht als wir mit 6Einkaufswagen an die Kasse kamen.

Die letzte Woche hatten wir viel Besuch: Neben Sarah, Sina, Axel,Moritz, Lina, Arne und Peter kam noch mein australischer Freund Mark,der uns noch bis auf die Kapverden begleiten wird. Leider sind wir inder letzten Woche gar nicht zum Surfen gekommen. Dies lag vorallemdaran, dass wir keinen Mietwagen mehr bekommen haben. Aber hier lässtsich die Zeit auch so ganz gut verbringen.

Inzwischen hat Axel Hackbarth Bilder von seinem Besuch mitgebracht."

Weitere Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG 89 ||| Gran Canaria |||

"Von Corralejo aus haben wir mit dem Auto die Insel weiter erkundet unddabei schöne Strände gefunden, wo Jan und Klaas noch ein paar superKitesessions hatten. Unser aller Favorit war der Playa de Sotavento,ein traumhafter Kitestrand mit einer Lagune bei Hochwasser. Sarah hatihre ersten Erfahrungen mit einem Kite gemacht. Dann sind wir nachMorro Jable über Gran Tarajal gesegelt. Die Häfen auf Fuerte haben allekeine sanitären Anlagen, und geduscht wurde mit Schlauch im Cockpit.Deshalb sind Sarah und ich zumindest sehr froh dass die Marina LasPalmas auf Gran Canaria groß und gut ausgestattet ist. Die ersten Tagehatten wir wieder einen Mietwagen und haben die Kitesträndeabgeklappert. Die liegen alle auf der Ostseite der Insel, da dieWestseite größtenteils nur aus Steilküste besteht. St. Agustin hateinen kleinen Strand mit einer Mole, die bei Südwind, die Wellen saubersortiert. Jan und Klaas waren jeweils mit dem 9er und 8er Bandit 3 aufdem Wasser. Am ersten Tag hatten wir leider die Waveboards nicht imAuto, aber am nächsten Tag wurde dann mit dem Bamboo ST und unserem 6.3Wellenreiter gerockt.

Die letzten Tage war kein Wind, dass wir viel auf dem Boot entspannthaben, geschnorchelt und uns Las Palmas angeschaut haben. Heiligabendbei 20°C ist auch eine ganz neue Erfahrung. Trotzdem war es einbesinnlicher Abend, der dann in einer Piratenparty endete."

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||| LOGBUCH ||| TAG 78 ||| Endloser Sommer |||

"Wir haben den Sommer gefunden! Inzwischen kann man immer wieder im Shorty aufs Wasser und seit dem wir hier auf Fuerte Ventura sind, bläst der Wind fast täglich. Auf Lanzarote hatten wir uns noch ein Tag ein Auto gemietet, um die Insel zu erkunden, und den Kite- und Surfstrand Famara zu besuchen. Famara soll bis September fast täglich Wind haben. Jetzt in der Winterzeit ist eher die Surfsaison, so dass wir beide Wellenreiten gingen. Ich lieh mir ein Surfboard für 9 Euro, was absolut Ok ist, und wir haben beide gute Wellen erwischt. Famara war für uns beide der einzige Ort auf Lanzarote, wo wir auf junge Leute getroffen sind.

Die letzten Tage verbrachten wir in Corralejo. Der Hafen hier ist sehr zentral gelegen, so dass man sich innerhalb von 5 Minuten Fußweg inmitten der Kneip und Restaurants wiederfindet. Der Ort ist touristisch aber noch auf eine angenehme Weise. Etwas südlich von Correlejo ist der Kite und Windsurfspot Flag-Beach. Er liegt direkt an der Meerenge zwischen der vorgelagerten Isla de los Lobos und Fuerte.

Diese Düse lässt den Wind an dieser Stelle immer ein wenig zulegen. Wir waren hier bei Ost-Südost und bei Nordwest Kitesurfen. Bei Nordwest kommt der Wind leicht ablandig. Dies lässt den Kappel verschwinden und mit einer kleinen Kickerwelle mit links vorne entsteht ein sehr cooler Freestylespot. Weiter draußen lief auch noch eine Welle die teileweise recht sauber brach und super Fehler verzeihend war. Die Sonne stand jedoch sehrtief und ohne Wassersportbrille konnte man kaum was erkennen. Wir hatten auf jeden Fall eine der geilsten Kitesession dieser Reise hier. Gestern sind wir dann weiter Richtung Süden gesegelt. Wir haben dann noch eine kurzen Zwischenstopp auf der Isla de los Lobos gemacht und waren dort Wellenreiten. Seit Samstag sind wir auch wieder zu viert an Board. Sarah und Sina besuchen uns und bleiben bis ins nächste Jahr."

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||| LOGBUCH ||| TAG 69 ||| Lanzarote |||

"Wir sind da!

Nach 3 Tagen und 14 Stunden sind wir auf Lanzarote angekommen. Mit Etmalen (Seemeilen innerhalb 24 Stunden) von 142, 147 und 168 Seemeilen. Die ersten zwei Tage hatten wir ca. 4 Windstärken aus WSW. Am Morgen des dritten Tages hatte der Wind dann auf N gedreht und bei strahlender Sonne habe ich dann das erste Mal unsere Passatbesegelung getesten. Hierbei setzen wir zwei Genuas die nach Backbord und nach Steuerboard ausgebaumt werden. Kaum hatte ich die Segel gesetzt, kamen Delphine und haben die Zest begleitet. Mit 7 Knoten liefen wir Downwind und ich saß am Bug mit den Beinen im Wasser und konnte mir das Spielen der Delphine ansehen.

Der Wind nahm im Laufe des Tages zu, so dass wir die Passatbesegelung gegen ein ausgebaumte Genua und ein zweifach gerefftes Groß eintauschten. Damit heizten wir dann durch die Nacht. Das Log viel nicht mehr unter 7,5 Knoten und in den Surfs erreichten wir zeitweise 10 Knoten.

Mit Sonnenaufgang des 4 Tages liefen wir in die Ankerbucht vor Arrecife auf Lanzarote ein. Die Wassersicht ist hier unglaublich. Das Wasser ist so klar dass man weit über 20 Meter unter Wasser gucken kann. Nur mit dem Kiten klappte es mal wieder nicht. Wir starteten den 13er vom Schlauchboot aus, das kurz an die Zest angebunden war. Das Starten und Landen funktioniert inzwischen sehr gut, nur der Wind war mal wieder so schwach, dass ich selbst mit dem Wellenreiter keine Höhe halten konnte. Wir hoffen auf mehr Wind."

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||| LOGBUCH ||| TAG 63 ||| Daysailing mit Freunden und die Suche nach Wind |||

"Am Dienstag bekamen wir von Sina, Sarah und Marco Besuch in Faro. Nach Faro kommt man unheimlich günstig und ist eigentlich direkt in einem richtig guten Kiterevier. Das Umland ist relativ flach und ist von Prielen durchzogen. So findet man eigentlich bei jeder Windrichtung einen Spot der mit Offshorewind perfekte Freestylebedingungen bietet. Leider war der Wind grenzwertig, so dass Marco mit dem 13er F-One Bandit 3 nur kurze Zeit Höhe ziehen konnte.
Der Wind war die nächsten Tage ähnlich schwach angesagt, so dass wir Richtung Westen reisten. Als wir aus Vilamura (ein echter Touristen-Hafen) weiter wollten, kam doch nochmal Wind auf. Da er aber leicht ablandig kam wollten wir am Strand starten und den Kiter mit dem Schiff wieder einsammeln. Die ganze Aktion klappte auch sehr gut, nur leider war nach 30 Minuten wieder einmal der Wind weg… In Alvor, das der Region um Faro ähnlich ist, wurden wir dann endlich fündig und konnten ein paar Stunden bei böigem Wind Gas geben.

Wir segeln jetzt weiter Richtung Süden. Je nach dem Wind segel wir entweder Richtung Marokko oder weiter nach Lanzarote!"

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||| LOGBUCH ||| TAG 58 ||| Baleeira und Faro |||

"Von Sines aus sind wir mit achterlichen Wind nach Sagres gesegelt und haben in der Bucht von Baleeira geankert. Sagres ist eigentlich für sehr gute Wellenreitbedingungen bekannt, aber als wir da waren, waren die Bedingungen eher schlecht. Also sind wir dann von am nächsten Tag weiter nach Lagos gefahren. In Lagos liegen viele Fahrtensegler und wir haben ein englisches Paar getroffen die eine ähnliche Reise wie wir machen, nur mit dem Focus auf Wellenreiten. Am Sonntag sah die Swell-Vorhersage für Sagres wieder gut aus und wir haben uns dann zu viert einen Mietwagen geteilt und waren den ganzen Tag am Strand “Mareta” Wellenreiten. Am Vormittag waren die Bedingungen für Klaas und mich ziemlich gut und wir haben beide ordentlich Wellen erwischt, am Nachmittag wurde es dann doch eher zu groß für uns beide…

Jetzt liegen wir gerade vor Faro vor Anker und holen gleich unseren hohen Besuch vom Flughafen ab. Dann wollen wir noch eine Woche an der Algarve verbringen, um dann Anfang Dezember weiter Richtung Kanarische Inseln zu segeln."

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||| LOGBUCH ||| TAG 50 ||| Über Lissabon nach Sines |||

"Die letzten Tage haben wir in Lissabon verbracht. Die Stadt hat uns beiden richtig gut gefallen und auch das Nachtleben mit den vielen kleinen Bars in Bairro Alto hat uns richtig Spass gebracht. Nur mit dem Internet finden taten wir uns extrem schwer, eher komisch für eine so große Stadt.
Gestern sind wir dann nach Sines aufgebrochen. Leider war die Stömung und der Wind gegen uns und so dauerte der Törn mal eben gut doppelt so lange wie geplant. Auch mit dem Autopilot haben wir uns mal wieder rumgeärgert. Wir liefen dann so gegen halb 2 (nachts) hier ein. Wenigsten haben wir so mal die Liegeplatzgebühren gespart.

Sines ist ein verrücktes Plätzchen. Auf der einen Seite ist hier der dritt-größte Hafen Portugals in dem selbst die größten Tanker einlaufen können und dementsprechend Industrie. Aber auf der anderen Seite ist der Ort um Touristen bemüht. Hier ist Vasto da Gama gebohren, der Indien auf dem Seeweg endeckt hat.

Der Swell war heute genauso groß wie die letzten Tage und liesen kein Surfen an den uns zugänglichen Stellen zu. Stattdessen haben wir einfach mal die riesen Brecher beobachtet womit ich Stunden verbringen könnte.

Kleiner Nachtrag noch zu Peniche. Am letzten Tag hatte ich nochmal ein wenig Pech. Ich war allein Surfen gegangen und hatte alle meine Klamotten in meiner Surfbag am Strand gelassen. Als ich dann wieder vom Wasser kam war die Bag samt meiner Soorüze Jacke und Pullover verschwunden. Leider auch mein Telefon. Wir sind jetzt nurnoch über Jans Handy ereichbar bis ich ein neues habe:(. Auf dem Rückweg vom Strand kam ich mir vor wie eine Jahrmarktatraktion. Zwar sind die Leute hier wohl viel von den Surfern gewohnt, aber jemand der im Neo mit Brett unter dem Arm durch die Innenstadt läuft scheint wohl doch eher selten zu sein."

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||| LOGBUCH ||| TAG 47 ||| Swell in Peniche |||

"Die letzten Tage in Peniche waren sehr gut. Wir haben hier ein Tiefdruckgebiet abgewettert das ordentlich Swell mitgebracht hat, also war jeden Tag Kitesurfen oder Wellenreiten angesagt. Ich musste aufgrund meiner Rippenverletzung leider aussetzen, aber dafür hat Klaas ordentlich Gas gegeben und ich habe Fotos gemacht. Der Swell kam ziemlich nördlich rein und der Wind eher westlich, daher waren wir meistes in der Bucht im Norden von Peniche unterwegs, wo der Wind sideshore reinkommt. Das coole an Peniche ist, dass alle Spots vom Hafen aus zu Fuss zu erreichen sind. Die Bedingungen waren an manchen Tagen echt radikal, gerade wenn der Wind nur für große Kites ausreichend war, da dann in den Wellen häufig der Druck fehlte. Insgesamt ist aber nur ein Kite kaputt gegangen und der Schaden lässt sich auch reparieren.

Wir haben nie mehr als 6 Kites gleichzeitig auf dem Wasser gesehen und die Spots sind echt groß, es soll zu dem noch einen Salzwassersee mit Flachwasser in 20km Entfernung geben, hier waren wir aber nicht. Insgesamt ist Peniche sicherlich eine gute Alternative zu Tarifa, es gibt hier häufiger Wellen und diese kommen denke ich auch sauberer rein. Für ein gutes Nachtleben ist durch die Universität auch gesorgt!

Gestern sind wir dann in einem Tagestörn mit Spinnaker nach Lissabon gesegelt, wir werden hier noch zwei drei Tage bleiben und dann mit dem nächsten Nordwind weiter Richtung Süden fahren."

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||| LOGBUCH ||| TAG 45 ||| Session in Peniche |||

"Gestern waren wir am Nordstrand von Peniche kiten. Der Wind war gut für den 11er Bandit 3 und Klaas war mit dem Acid3 unterwegs, während ich mit dem Bamboo ST 5.8′ auf’s Wasser ging. Durch den leichten Onshore-Wind war das Abreiten der Wellen nicht ganz einfach. Man musste sich durchgehend auf den Kite konzentrieren und manchmal schon vorher aus der Welle raus, da sonst der Kite keinen Druck mehr hatte und kollabierte. Die Sonne stand wieder sehr tief und ohne Wassersportbrille war hier nichts zu machen. Ich habe mich am Ende dann noch mal richtig waschen lassen und mit dabei die Rippen verknackst, ich denke ich werde die nächsten Tage Pause machen müssen.

Insgesamt war es aber eine sehr geile Session!

Heute war Klaas ein weiteres mal alleine draußen Der Wind kam etwas mehr Sideshore und er hat noch mal ordentlich Gas gegeben! Die Vorhersage für die nächsten Tage sieht sehr gut aus, für Samstag und Sonntag wird 6m Swell erwartet!"

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||| LOGBUCH ||| TAG 40 ||| Peniche |||

Neue News von unseren Seglern:

"Speerfischen, eine toller Segeltag und das Kite- und Surfparadies

Wir lernten in den letzten Tage eine Menge nette Fahrtensegeler kennen. Mit dem Holländer von der Yacht Summertime zogen wir dann auch los um uns ein schönes Abendbrot zu besorgen. Die Bucht in der wir vor Anker gegangen waren lud auch zum Tauchen und Speerfischen ein. Jan und ich fingen auch relativ schnell zwei Fische, die für uns 4 ein schönes Abendbrot abgeben sollten. Wir wollten gerade zusammenpacken als ein Boot der Gardia Civil in die Bucht einlief und die Yachten kontrollierte. Wir in unserem Schlauchboot wurden auch gleich strikt darauf hingewiesen dass das Tauchen hier absolut verboten sei. Als sie dann noch unseren Fisch entdeckten hatte ich das Gefühl dass uns der eine Beamte am liebsten erwürgt hätte. Zum Glück konnte der kein Englisch und der andere war etwas entspannter. Wir kamen nochmal ohne Strafe davon auch wenn ich glaube dass wir verdammt viel Glück hatten.

Nach gut zwei Wochen Südwind drehte der Wind endlich auf Nord. Dieses Windfenster wollten wir nutzen um weiter in den Süden zu segeln genauer gesagt Peniche. Beschrieben im Wind und Kitesurf Guide als „Peniche/Baleal und der Name Supertubos stehen für die radikalsten Wellen Europas!“ Bei einem beständigen Nordwind um die 6 Windstärken waren die 180 Seemeilen ein echter Spass. Zwar schaffte unser zweiter Autopilot nicht mehr das Schiff zu steuern (unser Hauptpilot Hein ist leider zur Zeit außer Dienst) aber die Surfs mit bis zu 10 Knoten Bootsspeed sind eine gute Entschädigung für das Rudergehen.

Wir sind jetzt den zweiten Tag hier in Peniche und sind schlicht begeistert! Vor einer Woche fand hier der Ripcurle Pro Tour-Stop statt und der Ort ist absolut aufs Surfen ausgelegt. Gestern verbrachten wir den Tag damit, die Spots anzusehen und den Abend mit Wellenreiten. Heute ist ein wenig Wind aufgekommen und es sieht endlich mal wieder nach einer netten Kitesession aus."

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||| LOGBUCH ||| TAG 35 ||| Las Islas Cíes |||

"Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.

Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.

Gestern haben wir die Islas Cíes besucht. Las Islas Cíes sind eine Inselkette westlich von Vigo und bei Westwind sicherlich ein sehr guter Kitespot. Da es mit dem Wind aber leider nicht gepasst hat, sind wir beide Schnorcheln gegangen. Die Unterwasserwelt hier ist voll von Leben und jeder Menge großer Fische. Die Fische hätte man gut mit der Speargun erlegen können, aber da wir die letzten Tage schon so viel Fisch gegessen haben, haben wir sie lieber verschont.
Für Sonntag ist Nordwestwind angesagt, wir werden dann hoffentlich an einem der zahlreichen Wave-Spots an der portugiesischen Küste sein und ordentlich Wellen schlitzen!"

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||| LOGBUCH ||| TAG 30 ||| Delfine, Sturmtief |||

Am 30. Tag erhielten wir neue Nachrichten:

"Nach dem wir das Nachtleben in A Coruna nochmal ausgiebig genossen haben und dann zu meinem Geburtstag auch noch ein sehnsüchtig erwartetes Paket ankam konnten wir nach 8 Tagen A Coruna weiter Richtung Süden segeln. Wir sind jetzt fast einen Monat unterwegs.
Ein Sturmtief über dem Atlantik hat einen massiven Swell von Teilweise bis zu 7 Metern aufgebaut, den wir hier an der Küste noch zu spüren bekamen. Wir segelten nach Corme, wo wir im Schutz einer Mole und mehreren Untiefen geschützt lagen. Zwar regnete es in Strömen, aber wir wollten doch aufs Wasser. Also packten wir unser Kitematerial ins Schlauchboot und fuhren zu einem, vom Wasser aus, sehr ruhig aussehenden Strand. Wir suchten noch die Stelle aus an der wir am besten anlanden, als sich hinter uns plötzlich eine Welle von 1,5 Metern aufbaute und sich genau an unserer Position brach. Das Schlauchboot wurde so auf die Seite geworfen, ich wurde rausgespühlt und ich war mir sicher, dass das Dingi umkippt. Ist es aber zum Glück nicht. Jan konnte dann noch schnell wieder ins tiefe Wasser fahren und ich kämpfte mich schwimmend hinterher. Bilanz des Ganzen ein paar Schnitte vom Riff bei mir, dass Boot voller Wasser und Sand, und eine dicke Erfahrung mehr.
An einer anderen Stelle schafften wir dann das Anlanden und versuchten unser Glück beim Kiten aber leider war der Wind sehr böig (Frontenwetter) und der Spot war zu klein zum Kiten.
Beim Segeln hatten wir das erste Mal Delphine vor unserem Bug spielen. Die Tiere sahen so aus, als hätten sie richtig Spaß immer wieder unter dem Bug wegzutauchen. Die Zest hat sich auch anständig im Seegang bewegt, was das Fotografieren etwas einschränkte leider. Aber es war ein sehr tolles Erlebnis die Tiere so Nah in freier Wildbahn zu sehen. Ich hatte das Gefühl, dass die Delfine uns auch versucht haben anzusehen.

Auch dass Angelglück hatte Einzug bei uns. Kurz vor dem Abendbrot fingen wir zwei kapitale, unechte Bonitos und hatten somit für zwei Tage ausgezeichnete Verpflegung.Die letzten Tage hat es viel geregnet und der Südwind hindert uns am Vorankommen. Wir ankern abends im Schutz der atemberaubenden Landschaft der Rias, die ein wenig an Norwegen erinnern. Leider ist es durch die schroffen Felsen hier nicht so einfach kiten zu gehen, aber die Stimmung ist gut und wir werden dann bald hoffentlich wieder Kite-Bilder online stellen können."

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||| LOGBUCH ||| TAG 21 ||| A Coruña |||

"Seit 4 Tagen sind wir nun in dieser schönen Stadt. Die Stadt liegt direkt am Meer und hat einen Wellenreit-Cityspot der uns beide sofort an Bondi Beach in Sydney erinnert hat. Leider ist der Spot absolut nicht für’s Kiten geeignet, da alle Windrichtungen außer Onshore von den Bergen bzw. Häusern abgedeckt werden. So überließen wir den Spot den 100 Wellenreitern, die dort um jede Welle kämpften. Die Wetterlage versprach Ostwind und wir wollten beide unbedingt aufs Wasser, daher mieteten wir uns für die nächsten zwei Tage ein Auto. Am nächsten Tag standen wir dann mit dem Sonnenaufgang auf (kurz vor 9) und nach einem schnellen Frühstück saßen wir dann im Bus in Richtung Autovermietung. Dann ging es dann erstmal wieder zurück zum Schiff, um die Kitesachen zu holen. Im Hafen kam auch so langsam Wind auf, so dass die Vorfreude immer größer wurde. Da der Wnd sehr östlich kommen sollte (hier in der Gegend ist eigentlich immer NO) entschieden wir uns für den Spot Razo, der bei Ostwind noch funktionieren soll. Nach circa 40 Minuten standen wir am Strand der Atlantikküste und trauten unseren Augen kaum. Türkisblaues Wasser und ein sauberer 1,5 Meter Swell der ziemlich geordnet über Sand und teilweise auch über ein Steinriff brach. Wir konnten es beide kaum erwarten aufs Wasser zu kommen auch wenn der Wind etwas schwächelte. Jan ging mit dem 8 Bandit und dem 5,8′ Bamboo raus und ich mit dem 9er und dem Acid. Wir hatten eine fette Session, aber dann ging der Wind leider immer weiter runter. Der Spot ist auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn er bestimmt besser bei NO-Wind funktioniert. Für Leute, die Flachwasser lieben soll’s auch noch eine Lagune geben, die aber nur bei Hochwasser kitebar ist. Jetzt in der Nebensaison war der Strand so gut wie leer, und wir teilten uns den riesigen Spot mit zwei anderen Kitern, einem Windsurfer und einem Wellenreiter. Am nächsten Tag fuhren wir an die Küste östlich von A Coruña, da der Wind hier stärker sein sollte. Die Spotwahl viel auf Valdovino. Auch hier fanden wir eine riesige Bucht mit massig Platz vor. Der Wind kam auch erst gegen 4 Uhr auf, so dass wir ganz entspannt aufbauen konnten und noch ein wenig mit dem Wellenreiter rumplanschen konnten. Die Wellen waren jedoch relativ klein, da es keinen Westswell mehr gab. So konzentrierten wir uns mehr auf Freestyle. Der Wind war etwas böig, aber blies dafür auch teilweise mit 30 Knoten. Auch ein Spot der bei NO und ein Westswell ganz anders aussehen kann, aber wir hatten trotzdem richtig Spass und packten kurz vor Sonnenuntergang völlig erschöpft zusammen. Ein Einheimischer erzählte uns, dass hier gerade mal 5 Kiter in der Gegend unterwegs sind."

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||| LOGBUCH ||| TAG 18 ||| Biskaya |||

Am 18. Tag erhielten wir Nachrichten aus Biskaya:

"Der ständige Regen und das nasse Herbstwetter, vor allem auf den englischen Kanalinseln, haben uns voran getrieben, so dass wir die letzten 7 Tagen fast ausschließlich auf See verbracht haben. Von Bulounge aus sind wir auf die Kanalinsel Alderney gesegelt. Die kleine Insel wird immer noch als Lehnswesen regiert und mag bei gutem Wetter auch echt schön sein, aber an dem Tag als wir den Südwestwind abgewettert haben hat es durchgehend geregnet. Ab und zu gab es auch mal Nebel dazu – zur Abwechslung. Von Alderney aus sind wir dann direkt über die Biskaya nach A Coruna (Spanien) gesegelt. Die 4 Tage auf See hat die Zest gut gemeistert, auch wenn der Wind leider häufig gegen an war. An Deck war es scheiße ungemütlich. Wir haben die meiste Zeit unter Deck verbrachten und nur ab und zu mal den Kopf rausgestreckt, um nach Schiffen Ausschau zu halten, die Segel zu kontrollieren und wenn nötig den Autopiloten (Hein) neu einzustellen. Die Nacht verbrachten wir im drei Stundenrhythmus: also 3 Stunden schlafen und 3 Stunden Wache gehen. Durch den teilweise starken Südwestwind und die immer noch nicht komplett dichte Zest war eigentlich nur eine Koje trocken genug wo wir abwechselt drin schliefen. Gestern morgen kam dann die Küste von Spanien in Sicht und wir wurden für unsere Anstrengungen reichlich belohnt. Mit leichten Rückenwind segelten wir unter Spi in die Bucht von A Coruna. Die Sonne brannte auf uns hinunter und nur mit Sonnenbrille konnte man etwas sehen. Das Wasser ist tief blau und alle Wintersachen konnten erst Mal wieder in der Seekiste verschwinden. Für die nächsten Tage ist starker Ostwind angesagt und wir haben uns gerade ein Auto gemietet um an die besten Wavespots zu kommen."

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||| LOGBUCH ||| TAG 13 ||| Alderney |||

Unsere beiden Segler Jan und Klaas sind nun fast 2 Wochen unterwegs und haben sich heute kurz von Alderney (Aurigny) aus gemeldet. Die Infos sind etwas knapp, aber immerhin was.

“Wir haben hier gerade kurz Internet an der Tankstelle. Wir sind auf Alderney, das ist eine kleine Kanalinsel und es regnet ohne Unterbrechung und dazu gibt es Nebel. Die Windvorhersage sieht aber ganz gut aus. Unsere Hoffnung ist, dass wir von hier direkt bis Spanien durchfahren können, das würde ca. 5 Tage dauern. Wir können noch nicht genau absehen, wann wir genau in der Karibik sein werden. Das können wir auch erst sagen wenn wir im Dezember auf den Kanaren sind, bei der Segelei ist das mit dem Planen immer nicht so einfach…

Wir melden uns wieder, wenn wir in Spanien angekommen sind.

Reingehaun, Klaas und Jan”

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||| LOGBUCH ||| TAG 11 ||| Boulogne|||

"Wechsel der Besatzung: Jan ist jetzt an Board. Er ist nachgekommen, da er noch einiges an der Uni zu erledigen hatte, um sein Studium abzuschließen. Unsere liebe Gast-Seglerin Sarah musste leider wieder nach Hause fahren.
Wir sind jetzt im Land der Baguettes und des Weines angekommen: Gestern Nacht sind wir nach 36 Stunden auf See in Boulogne eingelaufen. Die Fahrt war für’s Erste echt schnell, aber auch anstrengend, vor allem weil wir durchgehend am Wind mit 7 Knoten gelaufen sind. Jede 3 Stunden ist die Zest so hart in eine Welle eingeschlagen, dass Wasser in den Salon geschossen ist. Die Bilgepumpe ging nicht und so hatten wir nach ein paar Stunden soviel Wasser im Schiff dass die Bodenbretter im Wasser schwammen. Das Vorschiff wie auch der Salon waren nass. Unterhalten wurden wir auf der Fahrt von der holländischen und französischen Marine, die sich einen Spaß daraus machten die Zest als fahrendes Ziel zu missbrauchen. Die Holländer kamen aber noch mal zum Winken zurück;). Heute haben wir uns erstmal an die Beseitigung der Spuren gemacht. Erstmal wurde alles trocken gelegt und die Bilgepumpe repariert. Im Anschluss kümmerten wir uns um die Leckagen."

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||| LOGBUCH ||| TAG 10 ||| Lauwersoog |||

Auch am 10. Tag erhielten wir einen weiteren Bericht von unseren Teamrider Jan & Klaas auf ihren "Atlantic Adventure":

"Endlich nimmt der Südwest-Wind soweit ab und dreht auf West, so dass wir gut weiter können. Nach guten 5 Tagen Helgoland auch allerhöchste Zeit. Ach so, wenn ihr mal auf Helgoland seit probiert nicht den Eiergrog ausser ihr mögt warme rohe Eier mit viel Schnaps (aber betrunken macht er). Über Nordernei sind wir dann nach Lauwersoog (Holland) gesegelt, wo wir mal wieder Nachts ankamen. Der Westwind ist immer noch da und nimmt auch wieder zu. Wir treffen auf eine junge holländische Familie die gerade mit Ihrem Schiff aus Norwegen kommen. Sie empfehlen uns durch die Kanäle weiter nach Harlingen zu fahren, was wir auch machen. Auch wenn das Bild etwas komisch ist mit der Zest durch das Landesinnere von Holland zu fahren, war es doch eine nette Tour. Wir haben auch ein sehr geiles Fortbewegungsmittel der Holländer entdeckt: Zwei Surfbretter mit einem Außenboarder versehen, das geht bestimmt ab."

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||| LOGBUCH ||| TAG 4 ||| Helgoland |||

Am 4. Tag des Trips erhielten wir eine E-Mail von Klass:

"Moin Moin.
Wir sind hier auf Helgoland und lassen es uns gut gehen. Leider hindert der starke Westwind uns an unserer Weiterfahrt und so verbringen wir die Tage mit Bastelarbeiten am Schiff, Fotosessions und Kitesurfen auf der Düne. Wobei letzteres etwas schwierig ist da man nur an einer Stelle und eigentlich auch nur außerhalb der Flugzeiten surfen darf. Dafür schwimmen überall Robben rum, so dass man beim Absprung echt schon aufpassen muss was da in Lee schwimmt;). ...

Gruß, Klaas Völtzer"

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||| LOGBUCH ||| TAG 1 ||| Die Segel werden gehisst |||

Endlich geht es nun los. Am 18.09.2009 ist Klaas von Hamburg aus gestartet. Jan musste leider wegen seiner Studienarbeit noch eine Woche warten und wird dann in Frankreich an Bord gehen. Die ersten Bilder findet ihr in unserer Bildergalerie.

||| LOGBUCH ||| TAG - ||| Vor dem Start |||

Bald ist es soweit, der Trip unserer Teamrider Jan & Klaas rückt von Tag zu Tag näher!
Bereits in 5 Tagen ist das Auslaufen aus dem Hamburger Hafen in Richtung Karibik geplant. Monatelange Planung und Vorbereitungen haben sich gelohnt. Die beiden Triggernaut Rider stechen bald in See, um die besten Spots der Welt unsicher zu machen. Wir werden in unserem Newsebreich eine Art Logbuch über die Erlebnisse & Abenteuer der beiden Hamburger Jungs veröffentlichen. Jan & Klaas werden uns via Internet Bilder, Berichte und einige Videos senden, damit wir den Winter in Deutschland etwas sonniger und angenehmer überleben können.

Triggernaut Teamrider Atlantiküberquerung - Jan und Klaas sind sozusagen auf Segelbooten aufgewachsen und wollen nun mit der eigenen Segelyacht möglichst viele Länder besuchen, Kitesurfen, Tauchen und neue Freunde kennenlernen.
Das Triggernaut Team und die anderen Teamrider werden die Besatzung zu verschiedenen Zeiten auf ihren Abenteuern begleiten, und wir werden sowohl auf www.triggernaut.com, als auch auf www.kiteboarding.eu über die Reise berichten. Hier stellen wir als Appetithäppchen das Boot, die Mannschaft und die geplante Route vor:

Das Schiff

Die Reise

Von Europa geht es entlang der Küste nach Afrika, dass rüber nach Südamerika und, wenn die Zeit reicht über die Karibik und Nordamerika zurück (rote Linie) oder auf direktem Weg von der Karibik nach Hause

Gestartet wird in Hamburg und dann geht es möglichst schnell Richtung Englischer Kanal. Dort warten wir auf gutes Wetter um durch die Biskaya zu segeln. Im Oktober muss man hier schon mit schlechten Wetter aus SW rechnen (genau gegen an). Das Schöne an starken Wind ist immer, dass man die Zeit gut mit Kitesurfen verbringen kann!
Nach der Biskaya beginnt dann der entspannte Teil der Reise. Wir segeln gemütlich die spanische und portugiesische Küste runter nach Süden. Von der Südspitze geht es dann auf einem längeren Schlag auf die Kanarischen Inseln. Wir planen dort Anfang Dezember einzulaufen. Hier wird Weihnachten und Silvester verbracht gekitet und richtig Party gemacht bevor es dann weiter zu den Kap Verden geht.
Hier hört unsere konkrete Reiseplanung auf. Wir wissen nur das wir nach Südamerika wollen aber welches Land wir anlaufen und wie lange wir dort bleiben steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass wir im März in der Karibik sein wollen. Nach einer ausgiebigen Rundreise soll es dann entweder gleich oder über den Umweg über Nordamerika wieder zurück nach Europa gehen. So dass wir dann im nächsten Sommer wieder hier sind.
Wir wollen möglichst viele Länder besuchen, Kitesurfen, Tauchen und neue Freunde kennenlernen. Fahrtensegeln war schon seit Kindestagen ein Hobby von uns beiden und wir haben eigentlich jeden Sommerferien auf dem Boot unserer Eltern verbracht.

Wir sind fast so weit die Leinen zu lichten und uns Richtung Karibik auf den Weg zu machen. Die Vorbereitungen gehen in die letzte Phase und unsere Arbeiten hier sind bald abgeschlossen. Jan arbeitet noch an seiner Studienarbeit und ich versuch neben der Endphase der Diplomarbeit die letzten Arbeiten an der Yacht abzuschließen.
Die Reise begann eigentlich schon letztes Jahr als wir uns entschieden haben ein solches Projekt anzugehen und uns nach Schiffen umzusehen. Nach langen Recherchen im Internet und unzähligen Segelromanen die wir verschlungen haben, wussten wir so ungefähr was wir wollten. Ein Segelschiff, oder eine Yacht, die schnell aber auch ausreichend stabil für eine Atlantiküberquerung ist. Hier in Deutschland fanden wir keine passenden Schiffe und Yachten… Aber der Markt in England sah sehr verlockend aus. Die Wirtschaftskrise hat den Pfund auf Euro-Niveau fallen lassen und die Schiffe waren auf einmal günstig.

Wir drei Jan, Klaas und Axel flogen kurzentschlossen nach England um uns ein paar verlockende Angebote anzusehen. Am zweiten Tag als wir mit einem mächtigen Kater durch den Hafen von Portsmouth liefen und auf einem Makler warteten standen wir auf einmal vor einem Blauen Rumpf an dem For Sale stand. Jemand der sich mit dem Schiff aus kannte war schnell gefunden und als wir die ersten Schritte auf der Yacht machten wussten wir alle sofort: das ist sie!
Einen Monat später flogen wir wieder zurück nach England, um die Yacht nochmal auf Herz und Nieren zu prüfen. Im Dezember 2008 konnten wir uns dann als stolze Besitzer der „Zest“ bezeichnen:)